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Die Kooperationsklassen der KGHS

Bildungswege an der KGHS2

Unsere Schule hat mehrere Klassen in kooperativen Organisationsformen (KOF), in denen Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Bildungsanspruch eine Kooperationsklasse an einer Regelschule bilden. Im Rahmen der KOF wird eine Klasse unserer Schule an einer Grundschule bzw. weiterführenden Schule unterrichtet. Den schulischen Alltag prägt der gemeinsame Unterricht von Schüler*innen mit und ohne Unterstützungsbedarf.
Die Schüler*innen mit sonderpädagogischem Bildungsanspruch bleiben formal weiterhin Schüler*innen der Karl-Georg-Haldenwang-Schule Leonberg.

Leitgedanken einer kooperativen Organisationsform

  • Es wird angestrebt, jedes Schuljahr eine KOF zu bilden.
  • Im Mittelpunkt stehen die individuellen Lernbedürfnisse aller Schüler*innen.
  • Alle Beteiligten erfahren im Alltag, dass es normal ist, „verschieden zu sein“. Alle haben Stärken, die für die Gemeinschaft wichtig sind.
  • Vorurteile, Berührungsängste und Unsicherheiten werden durch tägliche Kontakte abgebaut.
  • Gemeinsames Lernen und Handeln wird erlebt.

Unterrichtsalltag

  • Grundlage des Unterrichts für unsere Schüler*innen bildet der Bildungsplan für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Für die Regelschüler*innen ist dies der Bildungsplan der jeweiligen Schulart.
  • Die Vorbereitung und Durchführung des gemeinsamen Unterrichts findet immer im Team statt (Lehrkraft der KGHS und Regelschullehrkraft). Diese Doppelbesetzung ermöglicht vielfältige Unterrichtsformen (Arbeit in Kleingruppen, Begleitung von individualisierten Unterrichtsphasen, handlungsbezogenes Lernen, Formen des offenen Unterrichts).
  • Von handlungsorientiertem Unterricht profitieren alle Schüler*innen.
  • Die Förderung sozialer Kompetenzen und die Anerkennung von Vielfalt ist zentraler Unterrichtsinhalt in allen KOFs.

Rahmenbedingungen

  • Die zuständigen Staatlichen Schulämter (BB und LB) sowie der Landkreis Böblingen als Schulträger der KGHS unterstützen die KOF und begleiten dieses erfolgreiche Kooperationsmodell in allen Phasen.
  • Die Anzahl der Kinder in der Kooperationsklasse überschreitet den geltenden Klassenteiler nicht.
  • Jede Klasse hat ein eigenes Klassenzimmer möglichst in enger räumlicher Nähe, um flexibel gemeinsamen bzw. getrennten, differenzierten Unterricht gestalten zu können.
  • Das Lehrkräfteteam entscheidet über Umfang und Art des gemeinsamen Unterrichts.
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Rückmeldung eines Elternteils:

„…Nach 4 gemeinsamen Schuljahren sind wir begeistert von der besonderen Klassengemeinschaft der Kooperationsklasse. Unser Kind hat in allen Bereichen von diesem Angebot profitiert. Der gemeinsame Schulbesuch mit den Schüler/-innen mit Einschränkungen haben das soziale Lernen sowie die Ausbildung von Empathie und Toleranz in einem hohen Ausmaß gefördert.“